Der wahre Wert Andalusiens liegt in seiner Vielseitigkeit, in dem Erbe dreier Kulturen - der christlichen, moslemischen und jüdischen - die es schafften, in Harmonie zusammenzuleben, bevor sie der Intoleranz unterlagen. Wir teilen mit dem Rest Europas die Hoehlenmalereien, das Vermächtnis Roms, die Schlichtheit des Romanischen und den Glanz des Gotischen, aber an keinem anderen Ort existieren so bedeutende geschichtliche Meilensteine wie in Granada, Córdoba und jenem Toledo (Castilla-La Mancha), in dem drei Religionen friedlich vereint lebten. Die Dörfer und Städte weisen in Bezug auf die Landschaft die grösste Biodiversität Europas auf.
Möchtest Du Andalusien auf eine andere Art und Weise kennenlernen, Schritt für Schritt, und die Umgebung entdecken? Möchtest Du die Landschaft, die Flora, jeden Winkel unserer Geographie kennen- und verstehenlernen? Möchtest Du mehr über die Geschichte dieser Region, über Sitten und Gebräuche erfahren, die in anderen Orten schon ausgestorben sind?
Wir bieten verschiedene kulturelle und naturbezogene Aktivitäten an, bei denen die wichtigsten geographischen, historischen, soziopolitischen und künstlerischen Merkmale erläutert werden. Diese Aktivitäten bieten die Möglichkeit, sich in das kulturelle und landschaftliche Umfeld des Gebietes zu integrieren und das reiche Erbe der verschiedenen Orte unserer Region kennenzulernen.
Ronda
Ronda ist auf einer Hochebene von 780 Metern gelegen, im Südwesten der Provinz Malaga. Die Stadt hebt sich durch ihre am Rande des Abgrundes erbauten Häuser, "die hängenden Häuser des Tajo" genannt, hervor, ebenso wie durch die fuer Ronda typischen Häuserfassaden mit ihren Fenstergittern und die zahlreichen Gutshäuser mit ihren heraldischen Schildern.
Die beneidenswerte geographische Lage (der Schutz der Berge mit Steilhängen und Schluchten und die daraus resultierende Unzugänglichkeit und Abgeschiedenheit) macht die Stadt zu einer natürlichen Festung; die drei Stadtmauern mit ihren Fetsungstürmen verleihen ihr zusaetzlich einen militärischen Touch.
Ronda wurde 1485 durch die Katholischen Könige erobert; dies führte zu einer Neuordnung der Kultur und Physiognomie der Stadt. Die für Ronda typischen und sinnbildlichen Monumente, die "Puente Nueva" (Neue Brücke) und die Stierkampfarena (Plaza de Toros) wurden jedoch im 18. Jahrhundert erbaut.
Im 19. Jahrhundert entsteht das romantische Bild der Stadt mit ihrem Räuber- und Banditentum und der Stierkampfkunst. Der kulturelle und traditionelle Reichtum der Stadt ist vielseitig, und in dieser Mannigfaltigkeit liegt die Attraktivität des heutigen Ronda.
Antequera y El Torcal
Der Torcal ist der ideale Ort, um die Korrosionseffekte des Wassers und des KLimas auf Kalkstein zu beobachten und die Demonstrationen des Karst-Modelles zu bewerten. Eine unwirkliche Traumlandschaft, in der uns unsere Phantasie verschiedene, aus Stein geformte Figuren sehen lässt. Die artenreiche Flora und Fauna vervollständigt diesen naturgegebenen Ort.
Die Stadt Antequera verfügt über die wichtigste Megalitenansammlung Europas; der Dolmen von Menga ist der älteste existierende. Beeindruckende Steinblöcke wurden aus Steinbrüchen herbeigeschafft, um diesen frühen architektonischen Werken des Menschen Form zu verleihen.
Seine Blütezeit erlebte Antequera in der Renaissance-und Barockzeit; dank der Präsenz von Adeligen und religiösen Orden wurde die Stadt in dieser Zeit durch Bauwerke wie die "Real Colegiata de Santa María la Mayor" und die Kirchen "Iglesia de San Sebastian", "iglesia del Carmen", und "iglesia los remedios"
Camino del Agua
Dies ist ein Gebiet, welches durch seine geographischen und meteorologischen Eigenschaften ein unvergleichliches Habitat darstellt, um mit der Natur in Kontakt zu kommen.
Dieser Ausflug führt entlang des Flussbettes, aber auch quer durch den Fluss, der durch eine Landschaft von grossem ökologischen Wert fliesst, mit wilden Berghängen, die die Teilung des Flusses bewirken, eingeengt von gigantischen Kalksteinwänden, die schmale Schluchten und Steilwände haben entstehen lassen, wo das Wasser wunderschöne Wasserfälle hinunterstürzt und unten Wasserbecken und kleine Seen mit glasklarem und spiegelglattem Wasser bildet, in dem wir baden gehen können.
Wir werden versunken sein in einer Flora bestehend aus Geissblatt, Thymian, Majoran und Rosmarin, die dieser Route ihren besonderen Duft von Natur verleihen.
Die Fauna ist vielseitig, mit einem grossen ornithologischen Reichtum, unter Artenschutz stehenden Reptilien, Moenchsgeiern, Wildschweinen und Iberiensteinböcken.
Wir spazieren durch gewundene Taeler mit steilen Berghängen, inmitten von grünen Plantagen subtropischer Früchte wie Mangos, Mispeln, Avocados und Chirimoyas.