Asien


Myanmar, Baskenland und Irland in kleiner Gruppe erleben: Das sind die beliebtesten neuen smart & small-Reisen

Verkaufsschlager smart & small: 41 Reisen stehen 2017 zur Auswahl – das sind 15 mehr als ein Jahr zuvor. Und die Nachfrage für die jüngste Produktlinie von Studiosus wächst weiter zweistellig. Besonders beliebt sind Irland, das Baskenland und Myanmar, das unter den neuen smart & small-Reisen aktuell den Spitzenplatz in der Gunst der Gäste belegt.


Unterwegs auf Reisen: Wie experimentierfreudig sind Deutsche beim Thema Essen?

Muenchen - Junge Deutsche probieren im Urlaub neugierig fremde Gerichte, während die Älteren lieber zu bewährten Speisen greifen? Könnte man meinen – doch das Gegenteil ist der Fall. „Gerade junge Reisende sehnen sich im Urlaub häufig nach ihren alltäglichen Essgewohnheiten. Das belegt eine aktuelle Studie, die in unserem Auftrag in Deutschland durchgeführt wurde“, sagt Sarah Kolind, Sprecherin eines Reiseportals. So gibt jeder vierte Deutsche (26,1 Prozent) zwischen 18 und 29 Jahren an, im Urlaub bestimmte Gerichte und Lebensmittel von zu Hause zu vermissen. Bei der Gruppe der 40-69 Jährigen sind es nur halb so viele (13,1 Prozent). Mit Proviant gegen das Heimweh Doch damit nicht genug: Die Jüngeren packen besonders gerne Schwarzbrot, Sauerkraut oder andere deutsche Lieblingsgerichte in ihren Koffer, damit sie im Urlaub nicht darauf verzichten müssen. 17,2 Prozent der jungen Deutschen nehmen Lebensmittel mit in den Urlaub, die sie sonst vermissen würden. Unter den älteren Deutschen tun dies nur 9,4 Prozent. Auch andere Faktoren beeinflussen die Lust auf neue Erfahrungen Auch der Bildungsgrad hat Einfluss darauf, wie experimentierfreudig Reisende beim Thema Essen sind. Knapp jeder zweite (47 Prozent) Hauptschulabsolvent nimmt sich im Urlaub vor, fremde Gerichte und Lebensmittel zu probieren. In der Gruppe mit Abitur ist die Experimentierfreude mit 69 Prozent deutlich ausgeprägter.   Über die Umfrage: Im Auftrag des Reiseportals Momondo befragte das Umfrageinstitut INNOFACT im Zeitraum vom 6. bis 12. Januar 2016 deutschlandweit insgesamt 1.020 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren.  


Tourismusbranche unter Druck? Terrorismus verschiebt Reisegewohnheiten

Ganz gleich ob alleine, zu zweit oder mit der Familie: Die Sommerferien sind traditionell die beliebteste Zeit zum Reisen. Gewandelt haben sich allerdings die favorisierten Reiseziele der Urlauber, denn die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben auch Auswirkungen auf den Tourismus. Dortmund - Die Branche hat mit einem strukturellen Wandel zu kämpfen. Tourismusexperte Bernd Schabbing von der International School of Management skizziert die aktuellen Entwicklungen und die möglichen langfristigen Folgen für Branche und Reiseländer. Nicht erst seit dem weitgehenden Ausfall von Ägypten und Tunesien als Reiseziele und dem starken Rückgang für Reisen in die Türkei von bis zu 30  Prozent in den letzten Monaten ist klar: Der Reisemarkt ist nicht nur im Mittelmeer im Umbruch. Die politischen Unruhen in Nordafrika und Arabien sowie die Zunahme von terroristischen Angriffen auf Hotels und Urlaubsgebiete haben einen strukturellen Wandel ausgelöst. Die Urlauber orientieren sich um - und die Veranstalter müssen folgen. So war das erste Halbjahr 2016 für Reiseveranstalter vor allem durch die Umplanung und den Umbau von großen Kapazitäten in kurzer Zeit geprägt: Statt Ägypten, Tunesien und der Türkei waren bei den Buchungen für den Sommer vor allem Spanien, Italien, Portugal und Kroatien gefragt. Die begrenzten Kapazitäten am Mittelmeer führen zudem dazu, dass mehr Urlauber Skandinavien, Nord- und Ostsee sowie Fernreiseziele ansteuern. Durch die hohe Nachfrage hat hier die Preisschraube deutlich angezogen und für Kapazitätsengpässe gesorgt. "Über den Verlierern dieser Entwicklung - insbesondere arabischen und muslimisch geprägten Reisezielen, wie eine Umfrage von ISM-Studierenden ergab - schwebt das Damoklesschwert weiterer Anschläge, die sofort weitere Negativeffekte nach sich ziehen würden", erklärt Experte Bernd Schabbing, Studiengangsleiter für den Bereich Tourismus und Eventmanagement an der ISM. Wie in Ägypten und Tunesien können derartige Ereignisse auch in anderen Reiseländern zu einem entsprechenden Preisverfall führen und sogar dazu, dass Urlauber diese Reiseziele längerfristig ganz aus ihrer Reiseplanung streichen. "Durch Anschläge, Irritationen und auch kritische Berichterstattung sinkt das subjektive Sicherheitsgefühl der Touristen, weshalb sie die entsprechenden Regionen meiden. Gerade der aktuelle Anschlag am Atatürk-Flughafen wird hier leider noch mal ein starker Dämpfer für den Türkei-Tourismus der nächsten Monate sein", so Professor Schabbing. Allen Veränderungen zum Trotz zeigt sich der Tourismus auch in der Krise als eine der robustesten Branchen. Der Grund ist einfach: die Menschen machen nicht weniger Urlaub, sondern einfach woanders, sodass die Branche auch für 2016 vom üblichen Wachstum von drei bis vier Prozent weltweit ausgeht. Wie es 2017 weitergeht, bleibt abzuwarten. Abschreiben will Schabbing die in diesem Jahr gemiedenen Ziele aber nicht: "Bei einem einmaligen kritischen oder terroristischen Ereignis sind die Touristen oft schon nach etwa einem halben Jahr bereit, das Reiseziel wieder zu buchen - sofern der Preis stimmt."


Hainan Airlines sucht 2.000 Flugbegleiter

Die chinesische Airline expandiert weiter und hat nach Rekrutierungen im letzten Jahr die Zielmarke von 2000 Flugbegleitern festgesetzt. Mindestens 30 Prozent der Servicekräfte sollen über Fremdsprachenkenntnisse des Zielortes verfügen zu denen ein Flug unterwegs ist.