Easyjets Buchclub hebt mit 17.500 Büchern ab, um Kinder in diesem Sommer für Bücher zu begeistern



Die britische No-Frills-Airline Esayjet führt auf deutschen und europäischen Flügen 300 „Flybraries“ , zu deutsch: "fliegende Bibliotheken" ein, die mit über 17.500 Kinderbüchern in sieben verschiedenen Sprachen bestückt sind, um Kinder während ihres Sommerurlaubs für Bücher und das Lesen zu begeistern. Berlin - Bücher wie Alice im Wunderland, Der Zauberer von Oz, Peter Pan, Doktor Doolittle, Der geheime Garten und Kid Normal werden in den Sitztaschen der Passagiere zur Verfügung gestellt, wenn die größte Bord-Bibliothek ab heute abhebt. Die Initiative reagiert auf die IGLU-Studie*, wonach Schüler im Alter zwischen acht und neun Jahren in Deutschland einen mittleren Lesedurchschnitt von 537 erreichten. Dies liegt etwas unter dem Durchschnittswert von 540 für die insgesamt 25 teilnehmenden europäischen Länder. Diese Initiative reagiert auf Untersuchungsergebnissen, die zeigen, dass die Zahl der Kinder, die aus Spaß lesen, auf einem absoluten Tiefstand ist. Nach dem großen Erfolg der Initiative in Großbritannien im Sommer 2017 werden im Laufe diesen Sommers 17.500 Bücher in sieben Sprachen im Easyjet-Netzwerk für junge Passagiere zur Verfügung stehen. Die Flugzeuge der Airline von und nach Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld werden mit mehr als 1.600 deutschen Büchern von Klassikern wie Alice im Wunderland oder der Zauberer von Oz ausgestattet und laden Kinder während des Fluges zum Schmöckern ein. Diesen Sommer wird Easyjet fünf Millionen Familien in ganz Europa in ihren Sommerurlaub fliegen, sodass die Initiative eine einzigartige Gelegenheit ist, Kinder während ihres Fluges für ein Buch zu begeistern. Tina Milton, Director of Cabin Crew des Unternehmens, sagte: "In diesem Sommer werden wir fünf Millionen Familien in ganz Europa in ihren Sommerurlaub fliegen und in unserer Bord-Bibliothek stehen über 17.500 Bücher für Kinder bereit, um sie während des Fluges zu lesen und anschließend für den nächsten lesebegeisterten Passagier an Bord zu lassen. Lesen ist so wichtig, um die Entwicklung, das Vokabular und die Vorstellungskraft eines Kindes zu fördern und ein Flug bietet ihnen die perfekte Gelegenheit, sich für ein Buch zu begeistern. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, familienfreundliche Initiativen zu entwickeln, die das Fliegen mit uns auch für Eltern einfacher und unterhaltsamer machen." Die "Flybraries-Flotte" von Easyjet ermöglicht es Kindern, Bücher während eines Fluges zu lesen und nach der Landung können kostenlose Leseproben heruntergeladen werden. Die Aktion wird von einem Schreibwettbewerb der Airline begleitet, bei dem Kinder sich mit kreativen Geschichten als Autoren versuchen können. Gemeinsam mit einer Firmenjury und dem britischen Autor Greg James bittet das Unternehmen Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren aus ganz Europa, eine Geschichte in ihrer jeweiligen Sprache zu schreiben und einzureichen. Die Geschichten müssen 400 Wörter lang sein und sich mit dem Thema "Fantasieflug" beschäftigen. Als Startpunkt für ihre Geschichte dient den Kindern folgender Satz: „Als ich im Flugzeug aus dem Fenster blickte, sah ich …“

Die Gewinner des Schreibwettbewerbs erhalten kostenlose Flüge für ihre Familie mit bis zu sechs Personen und der Hauptcharakter ihrer Geschichte wird von einem Illustrator zum Leben erweckt. Die Illustration wird auf dem Cover von Easyjets Board-Magazin "Traveller" mit der darin veröffentlichten Geschichte erscheinen. Die Initiative reagiert auf die IGLU-Studie*, wonach Schüler im Alter zwischen acht und neun Jahren in Deutschland einen mittleren Lesedurchschnitt von 537 erreichten. Dies liegt etwas unter dem Durchschnittswert von 540 für die insgesamt 25 teilnehmenden europäischen Länder. In Deutschland erzielten rund 11 Prozent der Schülerinnen und Schüler Leistungen, die dem Niveau der höchsten Kompetenzstufe V entsprechen. Dies liegt etwas unter dem EU-25-Durchschnitt von 12 Prozent. Darüber hinaus zeigten Schülerinnen in Deutschland eine durchschnittlich 11 Prozent bessere Lesekompetenz als Schüler. Die Studie zeigte außerdem, dass in Deutschland 25 Prozent der Schüler mehr als 100 Bücher zu Hause besitzen und auch die Verfügbarkeit von Kinderbüchern in den Haushalten hoch ist. Nur ein Prozent der Schülerinnen und Schüler hat zu Hause keine oder weniger als 10 Bücher. * Mit der Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU bzw. PIRLS - engl. Progress in International Reading Literacy Study) wird alle fünf Jahre das Leseverständnis von Schülern der vierten Klasse getestet.