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Trend Solo-Travel: Erholsame Auszeit für Alleinreisende

Wenn die Sommerferien zu Ende gehen, beginnt die Urlaubzeit für Alleinreisende. Ob Single oder bewusst allein unterwegs, Freunde keine Zeit haben oder der Partner nicht mitkann - es gibt zahlreiche Gründe, warum eine Reise ohne Begleitung angetreten wird. Aber wie die Zeit verleben, um sich in fremder Umgebung nicht einsam zu fühlen? Aktiv- und Wellnessurlaube liegen hier im Trend.


HLX Touristik: 34-Jähriger Spanier wird Geschäftsführer

Ein neuer Geschäftsführer geht bei Deutschlands größtem Anbieter für Airline-Holiday-Angebote an Bord: Carlos Esteve Ferrandis leitet ab 1. März 2018 die in Baden-Baden ansässige HLX Touristik - zusammen mit Firmengründer Karlheinz Kögel.


Kooperation mit TUI: easyJet baut Service-Angebot in Deutschland weiter aus

Erstmals geht die No-Frlls-Airline EasyJet eine Kooperation mit dem Reiseveranstalter TUI ein. Dabei wird ein Kontingent an Sitzplätzen für dessen Sommerprogramm 2017 in Deutschland bereitgestellt. Durch diese Partnerschaft reisen TUI-Kunden in der Sommersaison ab Schönefeld auf den Flügen der Airline zu einer Vielzahl an Ferienzielen.


Britische Touristen begrüßen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich

Nachdem die französische Regierung am Mittwoch, den 27. Juli, bekannt gegeben hatte, dass die Strände von Cannes von bewaffneten Streifenpolizisten überwacht und große Taschen an den Stränden der Region verboten sein werden, ergab nun eine Umfrage* eines Reiseanbieters, dass über ein Drittel der im Vereinigten Königreich lebenden Teilnehmer der Meinung ist, dass das Vereinigte Königreich dem Beispiel Frankreichs folgen und ähnliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen soll.


Tourismusbranche unter Druck? Terrorismus verschiebt Reisegewohnheiten

Ganz gleich ob alleine, zu zweit oder mit der Familie: Die Sommerferien sind traditionell die beliebteste Zeit zum Reisen. Gewandelt haben sich allerdings die favorisierten Reiseziele der Urlauber, denn die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben auch Auswirkungen auf den Tourismus. Dortmund - Die Branche hat mit einem strukturellen Wandel zu kämpfen. Tourismusexperte Bernd Schabbing von der International School of Management skizziert die aktuellen Entwicklungen und die möglichen langfristigen Folgen für Branche und Reiseländer. Nicht erst seit dem weitgehenden Ausfall von Ägypten und Tunesien als Reiseziele und dem starken Rückgang für Reisen in die Türkei von bis zu 30  Prozent in den letzten Monaten ist klar: Der Reisemarkt ist nicht nur im Mittelmeer im Umbruch. Die politischen Unruhen in Nordafrika und Arabien sowie die Zunahme von terroristischen Angriffen auf Hotels und Urlaubsgebiete haben einen strukturellen Wandel ausgelöst. Die Urlauber orientieren sich um - und die Veranstalter müssen folgen. So war das erste Halbjahr 2016 für Reiseveranstalter vor allem durch die Umplanung und den Umbau von großen Kapazitäten in kurzer Zeit geprägt: Statt Ägypten, Tunesien und der Türkei waren bei den Buchungen für den Sommer vor allem Spanien, Italien, Portugal und Kroatien gefragt. Die begrenzten Kapazitäten am Mittelmeer führen zudem dazu, dass mehr Urlauber Skandinavien, Nord- und Ostsee sowie Fernreiseziele ansteuern. Durch die hohe Nachfrage hat hier die Preisschraube deutlich angezogen und für Kapazitätsengpässe gesorgt. "Über den Verlierern dieser Entwicklung - insbesondere arabischen und muslimisch geprägten Reisezielen, wie eine Umfrage von ISM-Studierenden ergab - schwebt das Damoklesschwert weiterer Anschläge, die sofort weitere Negativeffekte nach sich ziehen würden", erklärt Experte Bernd Schabbing, Studiengangsleiter für den Bereich Tourismus und Eventmanagement an der ISM. Wie in Ägypten und Tunesien können derartige Ereignisse auch in anderen Reiseländern zu einem entsprechenden Preisverfall führen und sogar dazu, dass Urlauber diese Reiseziele längerfristig ganz aus ihrer Reiseplanung streichen. "Durch Anschläge, Irritationen und auch kritische Berichterstattung sinkt das subjektive Sicherheitsgefühl der Touristen, weshalb sie die entsprechenden Regionen meiden. Gerade der aktuelle Anschlag am Atatürk-Flughafen wird hier leider noch mal ein starker Dämpfer für den Türkei-Tourismus der nächsten Monate sein", so Professor Schabbing. Allen Veränderungen zum Trotz zeigt sich der Tourismus auch in der Krise als eine der robustesten Branchen. Der Grund ist einfach: die Menschen machen nicht weniger Urlaub, sondern einfach woanders, sodass die Branche auch für 2016 vom üblichen Wachstum von drei bis vier Prozent weltweit ausgeht. Wie es 2017 weitergeht, bleibt abzuwarten. Abschreiben will Schabbing die in diesem Jahr gemiedenen Ziele aber nicht: "Bei einem einmaligen kritischen oder terroristischen Ereignis sind die Touristen oft schon nach etwa einem halben Jahr bereit, das Reiseziel wieder zu buchen - sofern der Preis stimmt."


Aktuelle Studie: Viele Deutsche sind auch im Urlaub immer online

Die Internet-Nutzung im Urlaub nimmt rasant zu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie* im Auftrag eines Reiseveranstalters. Fast 83 Prozent der Deutschen wollen demnach in den Sommerferien nicht auf das Surfen im Web verzichten - zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.